Aktion kritischer Schüler_innen Salzburg


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Rechte Politik kurzschließen!

15. März 2017

Am Mittwoch, den 15. März, protestierten Aktivist_innen der AKS Salzburg gegen einen Auftritt von Außenminister und JVP-Chef Sebastian Kurz.

Kurz steht für uns für alles, was in Österreich und Europa gerade falsch läuft: anstatt sich um die echten Probleme der Bevölkerung – zum Beispiel von uns Schülerinnen und Schülern – zu kümmern, lässt sich Kurz vor der FPÖ hertreiben und bringt einen rassistischen Vorschlag nach dem anderen in die Debatte.

Ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, ein Burkaverbot oder Arbeitspflicht – Kurz übernimmt einfach Schlagwörter unbedacht von ganz rechts und versucht daraus auch noch auf Stimmenfang zu gehen. Wir sagen ganz klar nein und fordern eine menschliche und vernünftige Politik!

Über den Entschluss des Einreiseverbots Trumps ist die österreichische Politik und Gesellschaft empört, aber Frauen* wegen eines Kopftuches nicht in gewissen Bereichen arbeiten zu lassen ist nicht minder diskriminierend und ausgrenzend. Wieso gibt es dagegen nicht mehr Widerstand?
Frauen* werden hierzulande weiter auf ihr Aussehen reduziert, Probleme mit Verboten gelöst und politische Debatten auf dem Rücken derer ausgetragen, die tagtäglich mit Rassismus zu kämpfen haben.

Wir als AKS stellen uns dem Rechtsruck in der österreichischen Politik geschlossen entgegen: „Rassistische Politik ist zu kurz gedacht – es braucht gegenseitiges Verständnis, Offenheit statt Engstirnigkeit und Abgrenzung!“

Informationen zu rechter Bildungspolitik und zu aktuellen Forderungen findest du hier.